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Wie schütze ich mich generell im Freien?
Beobachten Sie den Himmel. Haufenwolken, die wie Blumenkohl oder Zuckerwatte aussehen und sich zu Wolkentürmen aufbauen, sind Anzeichen für ein drohendes Gewitter. Auch Schwüle mit aufkommendem Wind, Donner und Wetterleuchten deuten auf ein herannahendes Gewitter hin. Wenn es blitzt, zählen Sie mit! Hat es 10 sec. nach dem Blitz noch nicht gedonnert, können Sie aufatmen. Donnert es schon 5 sec. nach dem Blitz, wird es gefährlich für Sie!
Für diejenigen, die es genau wissen wollen: Mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km/sec. ist der Lichtschein des Blitzes ca. 900.000 mal schneller als der Schall. Dieser "schafft" nur 330 m/sec. So erklärt sich die Verzögerung zwischen Blitz und Donner. Für uns ist dieses Phänomen ein gutes Hilfsmittel, um die Gefahr, der wir ausgesetzt sind, einzuschätzen. Ein dem Blitz direkt folgender Donner bedeutet allerhöchste Gefahr! Das Gewitterzentrum ist in unmittelbarer Nähe. Was können Sie tun? In der freien Natur lauern zwei Gefahren auf Sie:
- Wenn Sie den höchsten Punkt in der Umgebung bilden, kann der Blitz Sie direkt treffen.
- Wenn der Blitz in Ihrer unmittelbaren Nähe einschlägt wirkt er indirekt auf Sie. Der Strom breitet sich im Boden nach allen Richtungen rasch aus und bildet einen gefährlichen Spannungstrichter.
Gehen Sie in beiden Fällen sofort in die Hocke, die Füße ganz dicht beieinander und umschlingen Sie mit den Armen die Beine. Alle Gegenstände aus Metall müssen in sicherer Entfernung von Ihnen (mindestens 5 m) abgelegt sein. Zu diesen Gegenständen gehören z.B. auch "Regenschirm", "Fahrrad", "Golftasche" etc.
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Wie schütze ich mich bei Gewitter ..... |
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